Gesund führen

10 Tipps für mehr psychische Gesundheit und Wertschätzung am Arbeitsplatz

Mit diesen Tipps für wertschätzendes Handeln fördern Sie ein gutes Betriebsklima und die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden:
 
  1. Anerkennung zeigen
    Loben Sie Ihre Mitarbeitenden für besonderes Engagement, gute Ideen und kollegiales Verhalten im Team. Auf diese Weise erkennen sie, dass ihr Einsatz wahrgenommen und gewürdigt wird.
  2. Individuelle Fähigkeiten berücksichtigen
    Geben Sie Ihren Mitarbeitenden Aufgaben, die zu ihren Interessen und Qualifikationen passen. Wichtig ist es auch, dabei ihre persönlichen Entwicklungs- und Berufsziele in den Blick zu nehmen und einzubeziehen.
  3. Respektvoll miteinander umgehen
    Durch einen gleichbleibend freundlichen Umgangston, auch im hektischen Arbeitsalltag, erfahren Ihre Mitarbeitenden Wertschätzung und Respekt.
  4. Aus Fehlern lernen
    Wenn ein Fehler passiert, sollte nicht die Suche nach den Schuldigen im Mittelpunkt stehen. Fragen Sie stattdessen, was das gesamte Team daraus lernen kann. Eine konstruktive Kritik- und Fehlerkultur hilft, eigene Stärken und Schwächen zu identifizieren und vermeidet ein Klima der Angst im Unternehmen.
  5. Zuhören
    Beschäftigte spüren, wenn Ihnen ihr Wohlergehen und ihre Gesundheit ehrlich am Herzen liegt. Zeigen Sie Einfühlungsvermögen und fragen Sie nach, wie es ihnen geht, was sie gerade besonders beschäftigt, freut oder anstrengt.
  6. Realistische Ziele setzen
    Überforderung kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Daher sollten Sie Ihren Mitarbeitenden Aufgaben geben, die sie auch wirklich bewältigen können und eine adäquate Belastung darstellen. Wichtig dabei: Die Ziele sollten gemeinsam mit der Person festgelegt werden.
  7. Erreichbar sein
    Schaffen Sie Wege, wie die Beschäftigten Sie unkompliziert kontaktieren können. Stehen Sie für Fragen zur Verfügung und reagieren Sie möglichst zeitnah auf die Bitte nach Rückmeldungen. Zu einer guten Kommunikation gehört auch, selbst aktiv in den Austausch zu gehen – nicht nur, wenn etwas schiefläuft.
  8. Offen informieren
    Gerüchte über Veränderungen im Unternehmen können bei Mitarbeiter*innen Unsicherheiten, Ängste und Stress auslösen. Stehen Neuerungen an, sollten Sie am besten sofort und ausführlich darüber informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.
  9. Vertrauen schenken
    Übermäßige Kontrolle engt Beschäftigte ein und erweckt den Eindruck, Sie würden ihnen misstrauen. Zeigen Sie ihnen, dass Sie ihnen zutrauen, eigenverantwortlich zu arbeiten und Entscheidungen selbständig zu treffen.
  10. Regelmäßig austauschen
    Vermitteln Sie Ihrem Gegenüber im Mitarbeiter*innen-Gespräch, dass Sie an einem echten Feedback zu Ihrem Führungsverhalten interessiert sind. Dadurch haben Sie die Chance, für sich selbst etwas daraus zu lernen.
 
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