Krankensalbung

 

Die Krankensalbung ist ein Sakrament des Trostes. Es soll den Kranken, Gebrechlichen, Belasteten oder vor einer schweren Operation stehenden Menschen Mut zusprechen. Früher wurde dieses Sakrament „Letzte Ölung" genannt, da der Priester oft erst in Todesnähe gerufen wurde. Die Krankensalbung ist jedoch ein Sakrament der Stärkung für die Lebenden, für die, welche mit einer Krankheit belastet sind. Es kann mehrfach gespendet werden. Die Krankensalbung soll Seele und Körper kräftigen, damit der Kranke die Kraft zur Gesundung aufbringen kann. Es soll eine Stärkung sein auch für Menschen in Konflikt- und Krisensituationen. Meist findet ein Krankensalbungsgottesdienst in einer Pfarrgemeinde statt. Er kann aber auch dort gespendet werden, wo sich Kranke aufhalten (im Krankenhaus, zu Hause oder in einer Seniorenresidenz).

 
 
Das Sakrament der Krankensalbung erlaubt uns,
das Erbarmen Gottes gegenüber dem Menschen
mit Händen zu greifen.
Früher nannte man es »Letzte Ölung«,
weil es als geistlicher Trost angesichts des
bevorstehenden Todes verstanden wurde.
Von der »Krankensalbung« zu sprechen hilft uns dagegen,
vor dem Horizont der Barmherzigkeit Gottes
den Blick für die Erfahrung der Krankheit und des Leidens zu weiten.
Es gibt ein biblisches Bild, das in seiner ganzen Tiefe
das in der Krankensalbung durchscheinende
Geheimnis zum Ausdruck bringt:
Es ist das Gleichnis vom »Barmherzigen Samariter«,
im Evangelium nach Lukas (10,30-35).
Jedes Mal, wenn wir dieses Sakrament feiern,
steht Jesus, der Herr, in der Person des Priesters dem Leidenden
und Schwerkranken oder dem alten Menschen bei.


(Papst Franziskus)
 

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Domkapitular | Erzbischöflicher Sekretär | Leitung Referat Liturgie und Sakramente