Aufarbeitung ist der Schlüssel zur Gerechtigkeit

Fachtag des Familienbundes am 20. Juni in Stuttgart

Der Fachtag will Menschen zu Wort kommen lassen, die auf unterschiedliche Weise auf das Thema sexualisierte Gewalt und die Aufarbeitung schauen. Er soll den Dialog fördern und Politik und Medien mit einbeziehen. Der Tag soll ein Gesprächsforum bieten, bei dem der Austausch über das eigene Erleben der Aufarbeitung im Mittelpunkt steht.
 
Wie  haben sich seit 1945 Recht und Gesetze mit Bezug auf missbräuchliches Verhalten entwickelt?
Wie erleben Betroffene die Aufarbeitung durch die Institutionen, die von Missbrauchsskandalen betroffen sind?
Wenn der Aufarbeitungsprozess gelingen soll, wie müssen dann Institutionen, Politik, Medien und die Betroffenen zusammen agieren?
 
 

Fachtag am 20. Juni 2026
Öffentliche Veranstaltung in Stuttgart-Degerloch
Gemeindehaus Elly Heuss-Knapp
 
 
 
Programm:
ab 9.30 Uhr      Ankommen
10.15 Uhr         Begrüßung
Vorträge und Aussprache
10.30 Uhr         Dr. Lena HoferBegriffe im Kontext organisierter sexualisierter und systematischer Gewalt
11.15 Uhr         Prof. Dr. Jörg Eisele: Sexualstrafrecht im Wandel der Zeit
12.00 Uhr         Prof. Dr. Timo Stiller: Wie der Medaillenspiegel den Spitzensport dominiert
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12.45 Uhr        Mittagspause
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Nach dem Missbrauch – Erfahrungen mit der Aufarbeitung durch Institutionen
 
14.00 Uhr         Kurz-Interviews, anschließend Austausch in Kleingruppen
Interviewpartner:innen:
Leistungssport Kunstturnen: Michelle Timm (angefragt)
Katholische Kirche: Rolf Fahnenbruck
Evangelische Kirche: Detlev Zander
Katholische Kirche: Raphael Hildebrandt
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15.45 Uhr        freiwillige Kaffeepause
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Podiumsdiskussion – Aufarbeitung ist der Schlüssel zur Gerechtigkeit
16.15 Uhr          Stimmen aus dem Publikum zu Erkenntnissen der Kleingruppenarbeit, anschließend Podiumsdiskussion
Podiumsteilnehmende: 
Prof. Dr. Eisele, Prof. Dr. Stiller, 3 Vertreter:innen von Grünen, CDU und SPD aus dem Landtag, 1 Vertreter:in der Presse
 
18.00 Uhr         Ende des Fachtags
Moderation: Christoph Weinmann
 
 
 
Dem Veranstalter ist bewusst, dass Inhalte der Veranstaltung emotional aufwühlend sein können. Deshalb wird eine qualifizierte Person einer Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt vor Ort ansprechbar sein, um einen möglichst sicheren Rahmen zu schaffen. 
 
Anmeldung bis 11. Juni 2026