Glaube entdecken und Christ werden

 

Es gibt viele Wege, Christ zu werden. Ein Weg ist die Kindertaufe. Häufig erwacht später im Laufe des Erwachsenenalters das Interesse an Religion und Kirche neu.

 
 

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Der häufigste Weg, Christ zu werden, ist, dass Eltern ihr Kind taufen lassen. Dadurch bringen sie zum Ausdruck: „Mein Kind ist immer schon von der Liebe und Zuwendung Gottes umfangen.“ „Mein Kind soll in eine Beziehung zu Jesus Christus und der Kirche hineinwachsen.“
 
Wenn Sie Vater oder Mutter eines kleinen Kindes sind und für ihr Kind die Taufe wünschen, nennen wir ihnen gerne einen Seelsorger/eine Seelsorgerin vor Ort, mit dem/der Sie Kontakt aufnehmen können. Vielerorts gibt es Kontakte zu anderen Taufeltern vor der Taufe und familienfreundliche Aktivitäten nach der Taufe, damit sie mit ihrer Familie Anschluss finden können.
 

Gerne können Sie als Erwachsener getauft werden. Bei der Feier der Erwachsenentaufe werden Sie zugleich gefirmt und empfangen die Kommunion.
Der Taufe geht eine Zeit der Vorbereitung voraus. Wer Christ wird, beginnt sich selbst und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Diese neue Sicht muss jede und jeder für sich selbst suchen und erproben. Auf dem Taufweg begegnen Sie Christen, die ihr Christsein in unterschiedlichen Situationen leben. Dadurch kann Ihre Entscheidung reifen.
 
Hilfreich ist eine Gruppe von Menschen, die einander begleiten. Sie kommen in gewissen Zeitabständen zusammen, sprechen über ihr Leben und den christlichen Glauben, lesen in der heiligen Schrift. Miteinander bilden sie eine Gemeinschaft, treffen auf andere suchende Menschen und können Fragen und Anliegen besprechen. Der Weg zur Taufe braucht Zeit. Er dauert mehrere Monate, manchmal ein Jahr.
 

Um als Christ in den Situationen des Alltags zu leben braucht es Mut und Kraft. Viele Situationen erfordern dass ich Position beziehe und mich einsetze. Andere Situationen erfordern Geduld und dass ich auf einen schnellen "Sieg" verzichte.
 
Im Sakrament der Firmung wird mir der Geist Jesu Christi als stärkende und mutmachende Kraft zugesagt. Ich beginne aus seinem Geist heraus zu Handeln. Wenn Sie als Kind getauft wurden, sich aber später nicht haben firmen lassen, können Sie dieses Sakrament auch im Erwachsenenalter empfangen. Zur Vorbereitung gibt es auch in ihrer Nähe Seelsorgerinnen und Seelsorger, die wir Ihnen gerne benennen.
 

Sie sind aus der Kirche ausgetreten und überlegen ob Sie wieder dazugehören möchten. Vielleicht haben Sie neue Erfahrungen gemacht und sehen heute manche Dinge anders. Oder das Religiöse hat für Sie neu an Bedeutung gewonnen. Der Weg zum Wiedereintritt führt nicht über das Standesamt. Sie können sich an einen Priester oder eine/n andere/n kirchliche/n Mitarbeiter/in Ihres Vertrauens wenden. Dabei sind Sie nicht an Ihren Wohnort gebunden.
 
In diesem Gespräch soll Ihre Situation bedacht werden. Die nächsten Schritte werden miteinander überlegt und die Form der Wiederaufnahme vorbereitet. Da die Wiederaufnahme nicht nur ein formaler Rechtsakt sein soll, werden deshalb in diesem Gespräch für Sie folgende Fragen wichtig sein:
  • Was waren die Gründe für meinen Austritt?
  • Welche Rolle spielten damals Glaube und Kirche in meinem Leben?
  • Welche Bedeutung haben sie heute? Was bewegt mich dazu, wieder in die Kirche einzutreten?

Der Wiedereintritt kann ein bewusster Neuanfang in Ihrer Lebensgeschichte und Ihrer Zugehörigkeit zur Kirche sein. Ihre Bereitschaft, wieder neu die Aufgaben der Kirche - auch in finanzielller Hinsicht - mitzutragen, ist ein Zeichen der Solidarität mit der Gemeinschaft der Glaubenden.
 
 
 

"Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin." (1 Kor 13, 11-12)
 
Oft stellen sich im Laufe des Lebens viele Fragen neu, auch...
  • ... die Frage nach Gott
  • ... die Frage nach dem Ursprung des Lebens
  • ... die Frage nach einer Beziehung zu der verborgenen Wirklichkeit, in der alles gegründet ist
  • ... die Frage nach der Gemeinschaft der Kirche
     
Der Kinderglaube unterscheidet sich vom Erwachsenenglauben. Wenn Sie sich neu mit Religion und Glaube beschäftigen, finden Sie unter folgenden Adressen Angebote und Ansprechpersonen:
 
 



"Ich habe schon vieles erlebt und
suche nach Orientierung.
Ich suche nach dem Urgrund
meines Lebens,
nach einer Wirklichkeit die sich hinter
den Dingen verbirgt,
nach dem Geheimnis Gottes."

 
 
 
  

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13.10.2025 | Gründergeist Gipfeltreffen 2025 zeigt, wie Kirche Zukunft wagt
Wie lebendig Kirche sein kann, wenn Menschen mit Ideen, Glauben und Mut zusammenkommen – das hat das Gründergeist Gipfeltreffen 2025 eindrucksvoll gezeigt. Über 200 Teilnehmende aus den Kirchen Baden-Württembergs und der Pfalz kamen in St. Maria in Stuttgart zusammen – einer Kirche, die selbst zum Experimentierraum geworden ist: offen für die Ideen der Menschen, mitten in der Stadt, mitten im Leben.
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